Plattenkritik

Hatebreed - Live Dominance [DVD]

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Release Date: 20.03.2009
Datum Review: 03.03.2009

Hatebreed - Live Dominance [DVD]

 

Man kannte REMEMBERING NEVER, HEAVEN SHALL BURN oder POISON THE WELL und da lag etwas in der Luft was neu und aufregend war. Als aber das erste Mal HATEBREEDS „I Will Be Heard“ in der heimischen Dorfdiskothek lief, da wusste man definitiv, dass eine neue Ära anbrach und die Speerspitze bildeten unter anderen HATEBREED. Sie waren und sind die Popstars des HC, MC oder wie auch immer man und sie selbst das nennen was sie machen. Auch wenn Jasta in einem Interview mit dem RockHard raushaut, es sei schön seinen EIGENEN Koch im Studio dabei zu haben, ebenfalls einen Pool und tausend Kiddies HB Merch kaufen, als hänge ihr Seelenheil davon ab (man könnte hier also Sell out! schreien) - bleiben HATEBREED was sie waren, sind und immer bleiben werden: Ein musikalisches Phänomen, was dir Live mit Anlauf ins Gesicht tritt, sodass du das Gefühl hast, du wärst gerade von einem Laster überfahren worden. Jeder der schon einmal ein Konzert von HB besucht hat, wird dies bestätigen können und seitdem Frank „3 Gun“ Novinec dabei ist, ist der Sound der schon auf Platte so unglaublich drückt, auch noch auf die Bühne übertragbar. Für alle die sich davon überzeugen lassen wollen, denen sei „Live Dominance“ ans Herz gelegt, auch wenn jeder weiß, dass diese Dinger meist noch auditiv überarbeitet werden, kommt das aber dem Originalsound sehr nahe.

Die DVD beinhaltet ein geniales Liveset der Band, aufgenommen im Detroiter Harpo´s, während ihrer letzten Tour zum Studioalbum „Supremacy“. Ein Querschnitt aus alten und neuen Hits – ob „I Will Be Heard“, „To The Threshold“, „Destroy Everything“ oder der Opener „This Is Now“ zudem sich das Publikum sofort beginnt sich selbst zu zerlegen. „Straight To Your Face“, „Proven“, „Voice Of Contention“ oder „Live For This“ übersteht der voll gepackte Schuppen gerade eben so. Der Sound ist natürlich überirdisch und das Publikum besteht (zur ersten Verwunderung) nicht nur aus Mtv Kids, sondern auch Menschen, die augenscheinlich älter sind und im Grunde: Wen wundert´s? Auch wenn diese Band längst kein Geheimtipp mehr ist, lassen sie einen doch nicht los und das schreien all die Leute, auf Aufforderung von Jamey, im Harpo´s aus.

Zusätzlich gibt es auch noch einen Haufen Extras: Live-Fotos, neue Interviews mit Jamey und Co., eine nette Fotogallerie und Tributes. Dazu das 22 Songs umfassende Livekonzert – was will man mehr? Kevin Custer, Regisseur und Editor, bannt hier auf über 130 Minuten die HATEBREED Intensität, wie man sie kennen und lieben gelernt hat und das für immer 'As Die Hard As They Come'– für die stets neue Generation, damit sie Teil haben können, am Kult ihrer (Vor)Väter, wenn es HATEBREED (und uns) eines Tages längst nicht mehr geben sollte.

Tracklist

1. This Is Now
2. Perserverance
3. A Call For Blood
4. To The Threshold
5. Empty Promises
6. Destroy Everything
7. Voice Of Contention
8. As Diehard As They Come
9. Hallow Ground
10. Doomsayer
11. Betrayed By Life
12. Straight to Your Face
13. Facing What Consumes You
14. Before Dishonor
15. Never Let It Die
16. Last Breath
17. Beholder Of Justice
18. Smash Your Enemies
19. Proven
20. Defeatist
21. Live For This
22. I Will Be Heard

Alte Kommentare

von Shit 04.03.2009 09:18

"Auch wenn Jasta in einem Interview mit dem RockHard raushaut, es sei schön seinen EIGENEN Koch im Studio dabei zu haben, sowohl einen Pool, und tausend Kiddies HB Merch kaufen, als hänge davon ihr Seelenheil ab (man könnte hier also Sell out! Schreien), so bleiben HATEBREED was sie waren, sind und immer bleiben werden: Ein musikalisches Phänomen, was die Live mit Anlauf ins Gesicht tritt, sodass du das Gefühl hast, du wärst gerade von einem Laster überfahren worden." Grandios, dass ist ein Satz! Der liebe Gott hat uns als Satzzeichen den Punkt geschenkt. Ein tolle Erfindung, denn er erleichtert einem das Lesen enorm. Dein ganzes Review umfasst 8 Sätze bei der Länge (!). Sorry, aber geht mal gar nicht

von Crap 04.03.2009 11:39

"Geht mal gar nicht" geht mal gar nicht und ein paar mehr als 8 Sätze sind's auch. Ansonsten muss ich Shit aber Recht geben: Gern liest man das nicht.

von Scythe 04.03.2009 20:24

http://www.youtube.com/user/johnlime01 Da gibt's die Live Domination DVD zu sehen.

von Knorkhater 07.03.2009 16:45

Hatebreed gab es schon vor I Will Be Heard und vor allem vor diesen ganzen schlechten Metalbands, die als Vergleich hier angeführt werden. Bäh! Dorfdisko-review!

von molch 07.03.2009 16:59

von welchen schlechten metalbands redest du?

von yo Knorkhater 07.03.2009 19:34

hast recht, das demotape und under the knife sind definitiv meilensteine für die band gewesen und für alles vergleichbare zu der zeit. nachdem "i will be heard" im triple x soundtrack zu hören war kannte die eh jeder und sie wurden kopiert,aber komischerweise nie erreicht.

von ichschlagdeinkopfaufdenbordstein 08.03.2009 17:31

natürlich dorfdiskoreview: "das erste Mal HATEBREEDS „I Will Be Heard“ in der heimischen Dorfdiskothek lief". wird heir auch gar nicht bestritten. etwas unübersichtlich ja, aber "geht mal gar nicht"? wer sonst nur mickey mouse comics liest, dem ist da bestimmt zu schwierig.

von olafxyz 08.03.2009 23:27

@ knorkhater poison the well = schlechte metalband? ich glaub du hast dein bandana ein bischen zu eng umliegen.

von ian [ttr] 09.03.2009 08:30

@ knorkhater: und remembering never haben ja auch sehr schlechte texte und sind metal to the max...

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Linc

Autoren Bio

Singer-Songwriter (LINC VAN JOHNSON & The Dusters) Singer (SUPERCHARGER) [DK] Vocal Coach seit 2011. Berufssänger/-musiker seit 2008. Studium Musik/Anglistik Bei ALLSCHOOLS seit 2006.

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