And Hell Followed With - Proprioception

1. Es gibt Leute, die Deathcore mögen

2. Es gibt Leute, die mögen ihn nicht

3. Es gibt Leute, die Deathcore mal gemocht haben, ihn mittlerweile aber nicht mehr mögen, weil er ihnen zum Hals raushängt (die Konstellation anders herum soll hier aus Platzgründen vernachlässigt werden...).

4. Es gibt Leute, die wissen nicht, was Deathcore ist

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zu 1.: Euch wird "Proprioception von AND HELL FOLLOWED WITH gefallen, denn die Anis haben ein Sammelsurium an Kabinettstückchen zusammen gefasst, um ein Aushängeschildchen in Sachen moderne Ehe zwischen Death Metal und Metalcore zu veröffentlichen. Von den Tempovariationen über eingebaute Melodiebögen bis zum stimmlichen Facettenreichtum (Growls, Screams, Aggro Shouts) sind alle handelsüblichen Stilmittel vertreten. Diese werden technisch hochklassig vorgetragen, eingebettet in eine saubere, druckvolle Produktion.

zu 2.: Finger weg, aus euch wird " Proprioception" keine Nummer 1. machen!

zu 3.: Die in Nummer 1. genannten Pluspunkte könnt ihr heranziehen, um das "aus dem Hals hängen" zu verifizieren. Denn nach Jahren der Stagnation in diesem Genre können auch AND HELL FOLLOWED WITH keine neuen Impulse setzen. Gerade das Typisch des Deathcores, das Verhackstücken der Songs, das keinen Fluss zustande kommen lässt, beherrschen die Jungs aus Michigan. Das hin- und herschalten innerhalb der Geschwindigkeiten soll Dynamik erzeugen, aber irgendwann steigt jeder Vielfahrer aus Bequemlichkeit auf Automatikgetriebe mit flüssigen oder zumindest flüssigeren Übergängen um.

zu 4.: Der Deathcore ist eine Musikrichtung, die momentan davon lebt, sich selber zu kopieren. Vor einigen Jahren wurden Referenzwerke veröffentlicht, die etwas abgewandelt immer noch so oder zumindest ähnlich veröffentlicht werden. Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum sich Baumärkte genau in der Umgebung niederlassen, wo schon mehrere Baumärkte mit identischem Sortiment stehen? AND HELL FOLLOWED WITH sind mit "Proprioception" genau diesen Weg gegangen.

Tracklist:
1. Mara
2. The Night is the Coroner's
3. Deadworld Reclamation
4. In Vastness I Transfigure
5. Rotting Procession
6. Dismantle
7. One of the Swarm
8. A Welcome Displeasure
9. Those Now Sleep Forever
10. From Burning Sentiments
11. VenomSpitter
12. Perpetual Abyssma
13. The Greatest Deception

Record Info
Release Date 30.07.2010
Online 26.07.2010
Autor(en)
Label Earache Records
http://www.earache.com
Band Mehr Informationen zu And Hell Followed With
http://www.myspace.com/andhellfollowedwith


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(6 Punkte)

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Kann ich nicht lesen


Anonymous schrieb am 26.07.10 09:56

Durschnittliche Deathcore-Kost, jedoch technisch gut und die "Stimme" gefällt.

Olivier H. (Member) schrieb am 26.07.10 12:20

haha, nette review idee!

Ray schrieb am 26.07.10 13:22

Cooles Review.
Platte ist laangweilig im Vergleich zu anderen Deathcorebands

Deathinteresse (Member) schrieb am 26.07.10 14:03

find ich nicht gut - ist mindestens ne 8.. aber ja meinungen sind verschieden.

sind aber keine engländer sondern amerikaner (michigan)

Clement (Member) schrieb am 26.07.10 14:07

@Deathinteresse: Danke, war zu sehr von der Heimat des Labels beeinflusst

bree bree schrieb am 26.07.10 14:20

ich find die platte hat mehr als ne 6 verdient, weil sie sich definitiv vom "einheitsbrei" abhebt. zum deathcore: das is finde ich schwachsinn. Death oder Blackmetal kopiert sich auch ständig selber und es hört sich alles gleich an...

Nein, es passt! schrieb am 26.07.10 14:33

Der Death Metal ist 1989 aus der Erde geschossen wie Pilze im Sommerregen. Ein paar Jahre später waren ein Großteil der Bands bereits wieder Geschichte, da einfach zu viele auf den Zug aufsprangen, aber nur sehr wenige Fahrkarten kauften. Genau so wird es dem Deathcore ergehen (bzw. ist es ihm schon ergangen).

Der einzige Unterschied ist der, dass der Death Metal etwas völlig Neues war. Der Deathcore ist lediglich ein Zusammenpressen von 2 längst vorhandenen Stilen, so dass er noch weniger nachhaltig ist.

Ray schrieb am 26.07.10 20:30

Das viele gleich klingen is finde ihc noch nicht einmal schlimm,aber es schaffen nur sehr wenige bands in diesem Genre auch erkennbare Songs zu schreiben,die klare und eingängige Strukturen haben.
Leider hören sich sehr viele Deathcorealben(dieses eingeschlossen) wie ein langer Song an.

Anonymous (Member) schrieb am 08.08.10 12:16

Naja, Standard-Deathcore Album was man sich nen paar mal geben kann aber eh sofort wieder vergisst.

Arndt (Member) schrieb am 14.08.10 23:26

hehe, sehr gutes review! danke clement!